Aktuelle Forschungsvorhaben

Ziel der Studie ist die Identifizierung und Analyse aller in deutschen Kliniken durchgeführten bildgebenden Diagnostiken (Röntgen, CT, MRT) bei Kindern unter 36 Monate mit Verdacht auf nichtakzidentelle Verletzungen. Der Erhebung wird von der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie unterstützt.

Wir bitten alle Kolleginnen und Kollegen aus Kliniken an der 1-jährigen Erhebung teilzunehmen und danken im Voraus!

Studiendauer:

07/2022 – 07/2023

Studienleitung:

Arbeitskreis Kooperative Studien der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM e.V.) in Kooperation mit der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR e.V.)

Kontakt:

Frauke Schwier, schwier@dgkim.de


Der Abschlusskongress des Innovationsfondsprojekts „MeKidS.best – Medizinischer Kinderschutz im Ruhrgebiet“ war ein voller Erfolg. Mit seinem Abschluss wurde ein neues Handbuch veröffentlicht. Das Handbuch soll Gesundheitseinrichtungen als Hilfestellung für die Implementierung von medizinischem Kinderschutz dienen. Die gedruckte Version kann über den DGKiM-Shop erworben werden.

Die Abschlusskonferenz kann jederzeit als Stream angeschaut werden.

Das Projektziel bestand darin, die einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit zur verbesserten Detektion und Versorgung bei Kindeswohlgefährdung zu etablieren. Neun Kinder- und Jugendkliniken im Ruhrgebiet (MeKidS.units) setzten Aufgaben zur Erkennung von und Diagnostik sowie die zur Initiierung und Planung von Hilfemaßnahmen um. Pädiatrischen Praxen wird somit ganz gezielt die Möglichkeit geboten, bei (Verdachts-)Fällen von Kindeswohlgefährdung auf diese Strukturen zurückzugreifen. Die Grundlage ist die AMWF S3+ Kinderschutzleitlinie für Medizinischen Kinderschutz.

MeKids.best gewährleistet durch den Aufbau von nachhaltigen Strukturen insbesondere für die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten einen verbesserten Austausch mit Krankenhäusern und externen Hilfen. Gleichzeitig stellt dieses Projekt eine wesentliche Grundlage für eine eigenständige EBM-Vergütung für eine regelhafte Finanzierung erforderlicher medizinischer Leistungen im Zusammenhang mit Fällen von Kindeswohlgefährdung. Darüber hinaus bietet das Projekt die Möglichkeit zur organisatorischen Weiterentwicklung auf Basis einer optimierten Dokumentation von Kindeswohlgefährdung in Ihrer Praxis.

Die abschließende Pressemitteilung ist hier zu finden:

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